Erklärung der BIG Partei zur Debatte über den Kabarettisten Dieter Nuhr Big-Partei
29 Okt

Erklärung der BIG Partei zur Debatte über den Kabarettisten Dieter Nuhr

Erklärung der BIG Partei zur Debatte über den Kabarettisten Dieter Nuhr und den Äußerungen von Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland – ZMD) vom 29.10.2014

Seit einigen Tagen verfolgt der Bundesvorstand der BIG Partei die Diskussion über die Strafanzeige des Herrn Erhat Toka aus Osnabrück gegen den Kabarettisten Dieter Nuhr wegen dessen islamfeindlichen Äußerungen in seinem Bühnen- und TV-Programmen.

Wir überlassen es den deutschen Gerichten festzustellen, ob es sich hier um einen Straftatbestand handelt. Sicher aber hat Herr Toka, wie jeder andere deutsche Bürger, das Recht, eine Anzeige zu machen, wenn er sich in seinen religiösen Rechten beleidigt und/oder diskriminiert fühlt.

Die BIG-Partei ist der Meinung, dass es keinen Freibrief für Kabarettisten geben darf, unter dem Deckmantel der Komödie, Unwahrheiten über eine Religion zu verbreiten, sei es Islam, Christentum, Judentum oder eine andere. Dies kann in der jetzigen, immer mehr aufgeladenen Stimmung gegen den Islam schnell zu Ausgrenzung und Diskriminierung gegen einen Teil der deutschen Bevölkerung mit islamischem Glauben führen.

Wozu es führt, wenn ein aufgewiegelter Mob eine Gewaltorgie veranstaltet, haben wir am Wochenende in Köln gesehen. Letztlich musste unsere Polizei die Sache ausbaden.

Warum darf man über Muslime und ihre Religion rassistische Sachen sagen, die in Bezug auf Juden und Christen zu Recht geächtet sind? Wir müssen die Diskriminierung des Islam beenden, sie ist beschämend …“ (Jürgen Todenhöfer)

Die weitverbreitete Meinung, dass Künstler und Komödianten Sonderrechte besitzen, teilen wir nicht. Wir sind der Meinung, Spaß darf sein, aber nicht auf Kosten von Minderheiten und Religionen, vor allem nicht in einer verletzenden Art und Weise. Hierzu ist es notwendig eine breite gesellschaftliche Diskussion zu führen, wie weit Comedy, Kunst und auch die Presse gehen darf und wann die ethische und moralische Grenze des „Anderen“ erreicht ist.

Es hat uns allerdings auch befremdet, dass sich ein hoher muslimischer Verbandsfunktionär wie Aiman Mazyek dazu hat hinreißen lassen, Herrn Toka dafür zu kritisieren, dass er seine Bürgerrechte als Deutscher wahrgenommen hat und die Behauptung aufstellt, dass die Mehrheit der Muslime NICHT hinter dieser Anzeige steht.

Hat Herr Mayzyek hierzu eine belastbare Umfrage in den letzten 7 Tagen durchgeführt?

Gleichzeitig greift Herr Mayzyek Herrn Toka dafür an, dass er auf die „obskure“ Idee kam, eine muslimische Partei zu gründen und sich damit nicht gerade nur Freunde unter den Muslimen gemacht zu haben. Hier zeigt Herr Mayzyek ein etwas befremdliches Demokratieverständnis, denn auch das Gründen von Parteien für bestimmte Interessen und Bevölkerungsgruppen gehört zum Recht eines deutschen Bürgers.

Wir hoffen sehr, dass es sich hierbei um die Privatmeinung von Herrn Mayzyek und nicht um die offizielle Ansicht des ZMD handelt.

BIG Partei – Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit

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