Nelson Mandela soll gewürdigt werden Big-Partei
06 Mrz

Nelson Mandela soll gewürdigt werden

Anfang Dezember des vergangenen Jahres verstarb ein großartiger Mensch: Nelson Mandela. Neben Martin Luther King und Muhatma Gandhi zählt der Südafrikaner zu den bekanntesten Persönlichkeiten im Kampf gegen Rassismus. Nach 27 Jahren Gefangenschaft wurde Nelson Mandela zum ersten dunkelhäutigen Präsidenten Südafrikas gewählt, woraufhin er das auf rassistischen Ideologien basierende Apartheidsregime durch ein demokratisches System ersetzte. Im Jahr 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis. Nelson Mandela zeichnete sich stets durch seine Dialogbereitschaft aus, durch die er selbst Brücken zu ehemaligen politischen Gegnern ermöglichte.

In seiner letzten Sitzung hat sich der Integrationsrat für eine Würdigung Nelson Mandelas ausgesprochen. Die Mitglieder des Bonner Integrationsrates begrüßten den Antrag der BIG, den Namen von Nelson Mandela als Zeichen seiner Würdigung und Wertschätzung im zentralen Stadtbild Bonns zu verewigen (zum Antrag). Die Verwaltung soll nun beauftragt werden, gemeinsam mit interkulturellen Vereinen und Bonner Friedensinitiativen Vorschläge zu erarbeiten, wie sich dieses Vorhaben beispielsweise durch die Benennung von Straßen, Plätzen oder Gebäuden umsetzen lässt. Aufgrund der fehlenden Beschlusskompetenz des Integrationsrates liegt es nun am Stadtrat, diesen Auftrag zu erteilen.

„Nelson Mandela wurde viele Jahre lang als Verbrecher behandelt, obwohl er friedlich und uneigensinnig für das Gute in der Gemeinschaft kämpfte. Besonders für all diejenigen, die sich tagtäglich für Dialog, Respekt und Miteinander einsetzen, ist und bleibt er ein großartiges Vorbild.” so der Vorsitzende der BIG, Haluk Yildiz. Moussa Acharki, stellvertretender Vorsitzender des Bonner Integrationsrates und Vorstandsmitglied des BIG Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg, hofft auf die Zustimmung im Stadtrat: „Mit der Würdigung von Nelson Mandela können wir ein weiteres Zeichen setzen, wie wichtig uns der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ist. Letztendlich muss aber der Stadtrat entscheiden, ob er unserer Anregung aus dem Integrationsrat folgt.”

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