BIG Partei Deutschland nimmt Stellung zur Rücktrittserklärung von Mesut Özil

In Pressemitteilungen von Şahin Salbars

BIG Partei Deutschland nimmt Stellung zur Rücktrittserklärung von Mesut Özil

Nun ist genau das eingetreten, wovor wir als Partei Politik und Gesellschaft immer gewarnt haben. Ein verdienter Fußballspieler mit türkischen Wurzeln, der große Leistungen für Deutschland erbracht hat, ist als Nationalspieler zurückgetreten. Der Grund hierfür: astreiner Rassismus. Ein herber Rückschlag für 50 Jahre gelungene Integration und ein fatales Vorzeichen für das, was da auf uns als Bürger Deutschlands noch zukommt.

Genau das kommt dabei raus, wenn man eine freiheitliche Demokratie immer mehr zu einer „Mediakratie“ verkommen lässt, wo wenige Großkonzerne die Medienlandschaft in Deutschland bestimmen und das Volk einschließlich seiner Politiker mit populistischen Phrasen vor sich her treiben. In einem Deutschland, wo man einen türkisch-stämmigen Nationalspieler wegen eines Fotos mit dem Präsidenten eines mit unserem Land verbündeten Staates von deutschen Fans als „du Türkensau“ beschimpft und von sogenannten „Kulturgrößen“ deutscher Theater mit „verpiss dich doch nach Anatolien“ des Landes verwiesen werden darf und das ohne irgendwelche gesellschaftlichen oder strafrechtlichen Konsequenzen.

Und trotzdem kann sich ein Gros unserer Medien hinstellen und offene Beleidigungen sowie Drohungen ignorierend darauf hinweisen, dass die Kritik an Özil „nichts mit Rassismus“ zu tun habe und Özil doch Selbstkritik üben müsse. Soweit sind wir schon in Deutschland. Es reicht nicht, dass dutzende Moscheen und Vereine fremdenfeindlichen Anschlägen binnen Wochen in diesem Jahr zum Opfer fielen, nun scheint es schon um die Zerstörung erfolgreicher deutsch-türkischer Existenzen und Vorbilder zu gehen, die viel für unsere Gesellschaft geleistet haben.

Die BIG Partei aber stellt klar: die Schuld ist bei denen zu suchen, die versucht haben, den Fall Özil von Anfang an nicht sportlich, sondern populistisch für sich auszuschlachten.
Angefangen von den großen Medienhäusern, die eine Hetzkampagne ohne gleichen gegen zwei erfolgreiche deutsch-türkische Spieler gestartet haben, bis hin zu Größen aus Politik und Sport, wobei wir ganz klar den DFB Präsidenten Herrn Grindel benennen wollen. Herr Grindel hat noch immer nicht verstanden, dass er als DFB Präsident kein CDU-Hardliner sein darf, der er schon immer war, sondern mit dem Posten den deutschen Fußball repräsentiert und zwar mit ALLEN seinen Facetten. Wir fordern daher konsequent den Rücktritt von Herrn Grindel von seinem Amt, dem er mehr Schaden als Nutzen zugefügt hat.

Wir als BIG Partei wollen noch einmal dazu ermahnen, dass sich alle Medien- und Politeliten unseres Landes endlich „am Riemen reißen“ sollten, da diese Entwicklung ansonsten in einigen Jahren Dimensionen annehmen wird, die nur noch schwer zu kontrollieren sein werden. Es kann nicht sein, dass jeder hier unter Vorgabe der Meinungsfreiheit mit dem Finger auf andere Länder und Personen zeigen darf, selbst aber einem Spieler wie Mesut Özil keine solche Freiheit in Bezug auf das Foto mit Präsident Erdogan zugesteht. Und hier geht unser Wink an die großen Medienhäuser.

Deutschland braucht nicht mehr „Mediakratie“ sondern eine Stärkung der Demokratie und Toleranz…nur so kann ein friedvolles miteinander auf Dauer in unserem Land gewährleistet werden. Was wir aber vor allem wieder in Deutschland benötigen, ist Sachlichkeit und Zusammenhalt, aber keine emotionale Spalterei.

BIG Partei Deutschland