BIG Partei verurteilt hassschürende Berichterstattung der Springer Presse

In Pressemitteilungen von Şahin Salbars

Die BIG Partei beobachtet mit zunehmender Sorge, mit welchen unethischen Methoden bestimmte Medienkonzerne immer neue Feindbilder in unsere Gesellschaft tragen. Es ist natürlich legitim, wenn Medienunternehmen über Themen wie Terrorfinanzierung berichten. Es ist jedoch völlig inakzeptabel, wenn in diesem Zusammenhang die Macht der Bilder gezielt genutzt wird, um eine völlig unbeteiligte Organisationen in die Nähe terroristischer Umtriebe zu rücken.

In der neuesten Onlineausgabe des Boulevardblattes BILD ist unter der Überschrift „Wie Terrorgeld die Moscheen in Deutschland finanziert“ das Bild der DITIB Zentralmoschee in Köln abgebildet worden. Dadurch wird den Lesern suggeriert, es gäbe einen Zusammenhang zwischen dieser Moschee und ‚Terror-Geld‘.

Mit seriösem Journalismus hat dies nichts zu tun. Die Bild-Redaktion kann sich angesichts der Fülle tendenziöser Artikel zum Thema Islam auch nicht mit schlampiger Recherche herausreden. Hier entsteht vielmehr der Eindruck, dass ein Medienkonzern gezielt seine Stellung ausnutzt, um unter dem Deckmantel der Presse- und Meinungsfreiheit eine islamfeindliche Agenda zu verfolgen.

Die BIG Partei ruft den deutschen Presserat dringend zum Handeln auf.

Die Springer-Medien werden zudem eindringlich aufgefordert, endlich ihrer Verantwortung und Verpflichtung für einen seriösen und objektiven Journalismus gerecht zu werden. Der derzeit praktizierte Revolverjournalismus befördert bestehende Ressentiments und gefährdet das friedliche Zusammenleben in Deutschland nachhaltig. Es soll in diesem Zusammenhang auf die Hunderte von islamfeindlichen Anschlägen in Deutschland verwiesen werden, die auch auf DITIB-Moscheen verübt wurden. Berichterstattungen wie die Vorliegende haben ohne Zweifel den Weg zu solchen Taten geebnet.

BIG Partei Deutschland